Körperfettanteil - Wie viel ist gesund?

Wer definiert aussehen möchte, der legt großen Wert darauf, dass der Körperfettanteil so niedrig wie möglich ist.

Mit dem Anteil kann man genau erkennen, wie viel Fett man noch verlieren kann, denn das eigentliche Fett ist nicht immer direkt sichtbar. Das viszerale Fett, dass im Innenraum des Bauches ist, ist bei manchen Leuten kaum zu erkennen.

Den Körperfettanteil kann man auf verschiedene Arten messen:

1.Mechanisches Verfahren

Mithilfe eines Caliper, eine Zange, mit der man die Hautfaltendicke messen kann, erkennt man schnell, wo man die meisten Stellen mit Fett hat. Mit dieser „Zange“ klemmt man am Bauch, Hüfte, Beine und Arme die Fettpolster ein und liest die Zahl ab. Allerdings wird diese Methode nochmal unterschieden in ganz verschiedene sogenannten „Falten Formeln“.

Das Problematische an dieser Messmethode ist, dass man immer dieselben Stellen zum Messen wählen muss, damit die Einschätzung möglichst genau ist. Dies kann natürlich nicht immer gegeben sein, weshalb es zu Messfehlern kommt. Ebenfalls kann diese Messung auch nicht das Viszeralfett messen, was um die Organe herum verteilt ist.

2. Strahlungsmessverfahren

Bei diesem Verfahren wird mittels eines Ultraschallscanners geschaut, wie breit die Schicht des Muskels und die Fettschicht ist. Dadurch kann man ebenfalls grob einschätzen, wie hoch der Fettanteil ist.

3. Elektrisches Verfahren

Die einfachste Methode ist allerdings immer noch die, bei der die Personenwaage ins Spiel kommt. Bei diesem Verfahren stellt sich die Person, auf eine Waage und hält in jeder Hand einen Haltegriff. Dann wird eine elektrische Spannung aufgebaut und strömt durch den Körper. Diese ist allerdings so gering, dass man es gar nicht spüren kann. Dann zeigt die Waage direkt den Körperfettanteil im Körper an, ohne dass man einen großen Aufwand hat.

Es gibt zwar noch weitere Verfahren, allerdings sind diese drei die bekanntesten und die am häufigsten verwendeten.

Natürlich gibt es bei dem Körperfettanteil ebenfalls Klassifikationen, ob man in einem gesunden oder eher ungesunden Bereich liegt. Dieser ist abhängig vom Alter und Geschlecht. Dann wird geschaut, ob man in einem niedrigen, normalen oder in einem hohen Bereich liegt.

Kann man zu wenig Fett haben?

Ja! Manche Bodybuilder probieren ihr Körperfettanteil auf nur wenige Prozent herunterzuschrauben. Aber man kann nicht das ganze Fett schlecht reden, da dieses wichtige Aufgaben übernimmt. Es dient als Energielieferant, falls es mal eine Zeit mit wenig Nahrung gibt und es ist eine Polsterung der Knochen. Außerdem schützt dieses Fett vor der Auskühlung.

Genau diese Aufgaben können nicht mehr bei Magersüchtigen übernommen werden. Die Personen frieren, haben Schmerzen, da diese auf den Knochen liegen und haben keine Energiereserven mehr. Als Richtwert für Männer gilt ein prozentualer Fettanteil von etwa fünf Prozent und mehr Frauen sollte mehr als 15 Prozent haben.

Doch das soll jetzt nicht heißen, dass ein viel höherer Prozentsatz besser ist. Wer zu viel hat, kann genau wie bei untergewichtigen Personen, gesundheitliche Risiken bekommen. Die Grenze liegt bei Männern bei 25 Prozent und die Frauen sollten die 30 Prozent nicht überschreiten.

Ist es entscheidend, wo das Fett gespeichert wird?
 

Ja, das ist es! Natürlich kann man selbst nicht entscheiden, wo das Fett angesetzt werden soll, allerdings ist es für die Gesundheit entscheidend. Wer das Fett mehr an den Armen und Beinen anlagert, der wir keine gesundheitlichen Probleme bekommen.

Wenn das Fett im Bauch abgelagert wird, so werden Organe weggedrückt und eingequetscht. So kann beispielsweise die Verdauung gestört werden oder manche Organe, wie die Leber, verfetten.

Wer unbedingt mal wissen möchte, wie es mit seinem Körperfettanteil aussieht, kann sich eine Waage anschaffen, die den Körperfettanteil messen kann. Bei diesen Waagen ist es allerdings nicht so genau, da diese nicht immer Handgriffe dabeihaben, wodurch der Körper nicht genau mit Strom durchflossen werden kann. Besser wäre es, wenn man zum Fitnessstudio geht, das so einen Service bietet und mittels einer Waage den Körperfettanteil messen kann. Ebenfalls wird solch eine Messung auch bei Arztpraxen angeboten.


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